Satzung

Satzung

§1 Name, Sitz

Der Verein hat den Namen „Förderverein Johannes-Vatter-Schule“,  nach Eintrag ins Vereinsregister mit dem Zusatz e.V.

Er hat seinen Sitz in 61169 Friedberg/Hessen

§2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Vereinszweck ist die Förderung der Erziehung, Bildung und Integration von Menschen mit Hörschädigungen sowie auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung der Arbeit der Johannes-Vatter-Schule – Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) für Hörgeschädigte – in Friedberg erfüllt.

Dazu gehören

  • die Unterstützung aller Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung, unter besonderer Berücksichtigung der Förderung der Hör- und Sprachfähigkeit,
  • die Unterstützung von Maßnahmen zur vorschulischen, schulischen und beruflichen Bildung Hörgeschädigter,
  • in Einzelfällen Schülern aus bedürftigen Familien Unterstützung für die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen, z.B. Klassenfahrten, zu gewähren.

 

§3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff Abgabenordnung.

§Verwendung von Vereinsmitteln

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.

§5 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden.

Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.

§6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

a) Der Austritt eines Mitglieds kann jederzeit gegenüber dem Vorstand schriftlich erklärt  Die Austrittserklärung wird zum Ende des Geschäftsjahres wirksam, wenn diese     bis spätestens drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres eingegangen ist.

b) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden

  • wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
  • wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins,
  • wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag länger als drei Monate im Rückstand ist.

Die Entscheidung ist schriftlich mitzuteilen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

§7 Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

§8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

§9 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht im Sinne des § 26 BGB aus:
    •       dem/der ersten Vorsitzendem
    •       dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
    •       dem/der Kassenwart/in
    •       einem weiteren Mitglied
  2. Der Vorstand kann einen Beirat einberufen.
  3. In den Vorstand kann gewählt werden, wer volljährig und Mitglied des Vereins ist.
  4. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  5. Der Vorstand bleibt bis zur satzungsmäßigen Bestellung eines neuen im Amt. Scheidet ein  Mitglied des Vorstandes aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten Mitliederversammlung einen Ersatz bestimmen.
  6. Der Verein wird durch den Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
  7. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er verwaltet das Vereinsvermögen, entscheidet über Unterstützungsanträge und über Ausgaben, die sich aus den Aufgaben des Vereins nach § 2 ergeben. Er bereitet die Mitgliederversammlung vor und ist verpflichtet, der dieser alljährlich über seine Tätigkeit zu berichten und Rechnung zu legen.
  8. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme  des/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Abwesenheit die seines/seiner Stellvertreters/-vertreterin.
  9. Der Vorstandsvorsitzende lädt schriftlich oder elektronisch mit einer Frist von mindestens einer Woche zur Vorstandssitzung ein.

§10 Mitgliederversammlung

  1. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung ein.
  2. Sie wird vom Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
  3. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich, möglichst in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres, statt.
  4. Die Einberufung erfolgt spätestens zwei Wochen vorher schriftlich mit Bekanntgabe der Tagesordnung.
  5. Der Vorstand ist verpflichtet, binnen zwei Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn dies von einem Viertel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt wird, oder das Vereinsinteresse dies erfordert.

§11 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer/innen, die maximal zwei Jahre im Amt sind. Ihnen obliegt die Überprüfung der Kassenführung. Sie berichten der Mitglieder-versammlung und beantragen die Entlastung des Vorstandes.

§12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist stets beschlussfähig.
  2. Jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme.
  3. Die Vertretung der Stimmabgabe ist nicht zulässig.
  4. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Die Beschlussfassung und die Neuwahlen erfolgen grundsätzlich offen; es sei denn, dass von mindestens einem Mitglied eine geheime Abstimmung beantragt wird.
  5. Anträge auf Satzungsänderungen sind mit der Einladung bekannt zu geben. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

§13 Protokollierung von Beschlüssen

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist unter Angabe von Ort, Zeit und Abstimmungsergebnis jeweils eine Niederschrift anzufertigen. Diese ist vom Vorsitzenden bzw. vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben.

§14 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch eine hierzu eigens einberufene Mitgliederversammlung.
  2. Zur Auflösung des Vereins ist eine 2/3 – Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
  3. Im Falle der Auflösung und bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den LWV, der es zugunsten der Johannes-Vatter-Schule zu verwenden hat.

§15 Erfüllungsort und Gerichtsstand

Für alle aus dieser Satzung sich ergebenden Rechte und Pflichten ist Friedberg Erfüllungsort und Gerichtsstand.

§16 Inkrafttreten

Diese Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 22.5.2007 beschlossen.

Die Gründungsmitglieder des Vereins zeichnen wie folgt: